emeris holz

Holzwissen

Holz verstehen heisst besser heizen.

Wie viel ist ein Ster? Welches Holz für welchen Ofen? Und woran erkennt man, dass es trocken ist? Das Wichtigste aus unserem Alltag – kurz gefasst, ohne Fachchinesisch.

Masse & Mengen.

Brennholz wird nicht in Kilo gehandelt, sondern im Raummass. Wer die vier Begriffe kennt, bestellt die richtige Menge – und weiss, wie viel Platz der Stapel braucht.

Unsere Lieferpauschale ist nach denselben Mengen gestaffelt: bis 4 Ster und von 4 bis 7 Ster. Lieferkosten ansehen →

Ster 1 m³ Volumeninhalt
Das gängige Mengenmass der Branche: ein Kubikmeter Volumeninhalt, gespalten und in Meterspälten aufgeschichtet. Wir liefern in Ster – lose, gekippt oder abgelegt.
Klafter 3 Ster
Das alte Mass, das viele noch im Kopf haben. Wer ein Klafter bestellt, meint drei Ster – also drei Kubikmeter Volumeninhalt.
Stapelfläche 2.25 bis 3 m² pro Ster
Zersägt und dichter gestapelt braucht 1 Ster Buche 33 cm rund 2.25 m², 1 Ster Buche 25 cm rund 3 m². Die Volumenreduktion durch das dichtere Stapeln ist dabei bereits berücksichtigt.
Gebinde Tragtasche, Karton, Sack
Für kleinere Mengen und fürs Anfeuern gibt es das Holz abgepackt – sauber zu tragen, sauber zu lagern und ohne Umschichten direkt neben dem Ofen.

Welches Holz für welches Feuer?

Jede Holzart hat ihre Aufgabe. Die meisten Haushalte fahren am besten mit einer Kombination: Nadelholz zum Anfeuern, Laubholz für die Wärme.

Die Grundwärme

Buche

Hoher Heizwert, lange Brenndauer, ruhige Flamme und viel gleichmässige Glut. Das Holz für alle, die den Ofen einmal füllen und lange davon haben wollen.

Scheitlängen: 17 · 25 · 33 · 50 cm

Das schöne Feuer

Birke

Rund 1600 kWh Heizwert pro Ster und ein besonders schönes Flammenbild. Birke brennt etwas rascher ab als Buche – dafür sieht man ihr gerne zu.

Scheitlängen: 33 cm

Die heisse Glut

Laubhartholz

Meist Eiche oder Buche, fein gespalten. Kommt rasch auf Temperatur und hält die Glut – auch in kleinen Öfen und Feuerräumen.

Scheitlängen: 17 · 25 cm

Der schnelle Start

Nadelholz

Fichte, Tanne und teils Lärche mit rund 12 % Restfeuchte. Entzündet sich rasch, brennt mit heller Flamme und ist deshalb die Basis unseres Anfeuerholzes.

Scheitlängen: 17 · 25 · 33 cm

Warum Mischungen?

Weil man selten nur eines will: schnell in Gang kommen und lange warm bleiben. Die Mischung nimmt einem die Sortiererei ab.

  • Cheminée-Mischung 75 % Buche · 25 % Nadelholz Einfach anfeuern, lange warm bleiben.
  • Lagerfeuer-Mischung 75 % Nadelholz · 25 % Buche Schnell entzündet, trotzdem mit Glutkraft.
  • Sauna-Mischung 60 % Buche · 40 % Birke Sauber, duftend, für Saunaofen und Hotpot.
Sortiment ansehen →

Lagern & trocknen

Trocken ist der halbe Heizwert.

Feuchtes Holz heizt nicht – es verdampft zuerst sein eigenes Wasser. Das kostet Wärme, russt die Scheibe zu und belastet die Luft. Unser Holz kommt lager- oder kammertrocken zu Ihnen; damit es so bleibt, zählt der Platz, an dem es steht.

  • Risse im Hirnholz, die vom Kern nach aussen laufen.
  • Zwei Scheiter aneinander geschlagen klingen hell, nicht dumpf.
  • Deutlich leichter als frisches Holz gleicher Grösse.
  • Die Rinde löst sich leicht, das Holz riecht nicht mehr sauer.
  1. 01

    Gespalten trocknet schneller

    Rundes Holz hält die Feuchtigkeit. Erst das Spalten öffnet die Fläche, über die das Wasser entweicht – darum liefern wir gespalten.

  2. 02

    Luft ist wichtiger als Sonne

    Locker aufschichten, vom Boden abheben, oben decken, an den Seiten offen lassen. Ein luftiger Stapel im Schatten trocknet besser als ein dichter an der Sonne.

  3. 03

    Zeit ist der Rest

    Faustregel: Laubholz rund zwei Jahre, Nadelholz etwa ein Jahr. Als brennfertig gilt Holz in der Regel unter etwa 20 Prozent Restfeuchte.

Im Ofen: von oben nach unten.

Unten das grobe Brennholz, darüber das mittlere Anfeuerholz, zuoberst das feine – und angezündet wird oben. Das Feuer arbeitet sich nach unten durch, die aufsteigenden Gase verbrennen mit, statt als Rauch davonzuziehen. Weniger Qualm, weniger Schadstoffe, mehr Wärme aus demselben Holz.

Das Feuersystem Schritt für Schritt →

Was nicht ins Feuer gehört

Behandeltes Holz
Lackiert, imprägniert, verleimt: Spanplatten, Paletten, alte Möbel, Bauholz.
Papier und Karton
Verbrennt unkontrolliert, fliegt glühend in den Kamin und russt.
Feuchtes Holz
Verliert Wärme ans Verdampfen, russt die Scheibe zu und versottet den Kamin.
Abfall aller Art
Kunststoff, Kleider, Windeln – gehören in die Kehrichtabfuhr, nie in den Ofen.

Noch eine Frage offen?

Wir sagen Ihnen gerne, welche Menge zu Ihrem Ofen passt und wie viel Platz der Stapel braucht. Ein Anruf genügt – oder Sie schauen zuerst bei den häufigen Fragen vorbei.